_PrimeTime Diskurs #1: Die Stumme Sprache der Dinge mit Johannes Siegmund

Für den Auftakt des PrimeTime Diskurs kehrte der ehemaliger Student der Uni Witten/Herdecke Johannes Siegmund erstmals zurück an den prägenden Ort seiner 20er. Dafür brachte er folgende Überlegungen mit:

„Drei Kränkungen drängten die Dinge an die Ränder der Moderne: Sie wurden massenhaft reproduziert, im großen Stile weggeworfen und von den Kommunikationsmedien immaterialisiert. Doch die Dinge kommen auf eine unheimliche Art zurück: Fossile Brennstoffe, Antibiotika, Plastik. Werden die menschlichen Antworten den Problemen, die das unheimliche zweite Leben der Dinge macht, gerecht? Was wäre ein zeitgemäßer und angemessener Begriff des Dings? Der Workshop fragt nach dem Ding als Assemblage, Hyperobjekt, Versammlung und nach seiner Agency.“

Tags: New Materialism, Object Oriented Ontology, Medientheorie, Ökologie, Bruno Latour, Karen Barad, Jane Bennett, Skaling, Smartness.

Johannes Siegmund hat Philosophie und Kulturreflexion in Witten und Critical Studies in Wien studiert. Er schreibt an einer Promotion mit dem Arbeitstitel „Philosophie der Flucht“ und ist Teil des Kollektivs philosophy unbound.

https://lieberweltgeist.wordpress.com