_Ogino Knauss – Re:centering Periphery

Im Beton heutiger Städte finden sich Spuren längst verblasster gesellschaftlicher Utopien. Das finden wird spannend, denn: Sie stellen auch unmittelbar die Frage, wie ,Leben‘ von Morgen organisiert werden soll.

Das Architektur und Urbanistik Kollektiv Ogino Knauss besuchte den Television Space mit der Ausstellung „Marginal Notes“ im Rahmen ihres Projektes „Re:centering Periphery“. Dafür untersuchten sie u.A. in Kuba, Moskau und Berlin städtische Peripherien, die als Begleiterscheinung modernistischer Ideologien gesehen werden können. Das 1995 in Florenz gegründete Kollektiv Ogino Knauss bewegt sich zwischen Kunst, Forschung und Aktivismus. Die in diesem interdisziplinären Feld produzierten Formate reichen von Dokumentarfilmen, Foto-Ausstellungen bis zu Installationen, öffentlicher Kunst und Workshops. Mit dem Projekt Re:centering Periphery ist Ogino Knauss seit 2006 auf Forschungsreisedurch globale städtische Peripherien.  Mit ihren Bildern und Videos spüren sie gebauten und sozialen Landschaften urbaner Peripherien nach. Teil der Ausstellung ist das Screening der Filme „Doble Forza“ und „Dom Novogo Byta“, welche sich mit der Situation in Havanna und Moskau beschäftigen.

www.oginoknauss.org/blog
www.vimeo.com/oginoknauss

Urban School Ruhr

Im Rahmen der Urban Landscapes Reihe kooperierten wir zudem mit der Urban School Ruhr. Die offene Akademie beschäftigt sich mit der Gegenwart und Zukunft des Ruhrgebietes und nutzt dazu unterschiedlichste Formate wie Exkursionen, Vor-Ort-Workshops, Als-Ob-Installationen und Versammlungs-Seminare. Einige Seminare fanden im Television Space statt.